Unsere Tiere: Auf deiner Wanderung durch den Hochwildpark Rheinland hast du die seltene Chance, den Tieren ohne trennende Zäune besonders nah zu kommen. Raus in die Natur – rein ins wilde Leben: Wir heißen dich herzlich willkommen und laden dich im Folgenden zu einem einzigartigen Streifzug durch unseren Wildpark ein! Gönn dir eine Auszeit vom Alltag und genieße obendrein einen Tag oder zum Beispiel ein paar Stunden in der freien Natur. Die Tiere wachsen bei uns in ihrer natürlichen Umgebung auf. Sie leben entsprechend in ihren jeweiligen Gruppen- und Familienverbänden zusammen.

Während deines Besuchs im Gehege kannst du auf jeden Fall die Wildtiere ohne trennende Zäune und aus nächster Nähe beobachten. Begebe dich auf die Pirsch durch den Hochwildpark und lausche dem Wald und dementsprechend seinen Bewohnern. Unsere Tiere können sich einerseits auf dem weitläufigen Gelände frei bewegen. Sie lernen andererseits so schon von Beginn an einen stressfreien Umgang miteinander und mit den Menschen kennen. Viele Wildtiere sind demzufolge im Rahmen ihrer natürlichen Veranlagung folglich ausgesprochen zutraulich geworden. Sie werden mitunter deswegen auch neugierig deine Nähe suchen.

Tiere im Wildpark

Hochwildpark Rheinland in Kommern

Beispielsweise Veranstaltungen, Touren und Gruppenunternehmungen. Bei uns kann man die Natur im wahrsten Sinne des Wortes pur und auf jeden Fall live erfahren. Mit Angeboten für die ganze Familie erlebst du infolgedessen dein persönliches Abenteuer im Hochwildpark Rheinland.

Das besondere Ausflugsziel für die ganze Familie. Unser 80 Hektar großer Hochwildpark ermöglicht des weiteren hautnahe Begegnungen mit einzelnen Wildarten ohne Zäune.

Für jeden etwas dabei: ob Streichelzoo oder Elchbulle. Unser Kleintiergehege ist besonders für die jungen Besucher ein tolles Erlebnis. Richtig „wild“ wird es bei unseren Elchen und ebenfalls beim Spaziergang inmitten von Rotwild, Damwild und genauso Sikawild.

Eine Vielzahl heimischer Wildtiere hauptsächlich in Freigehegen. Von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang laden unsere Wege im Park zum Spazieren und Entdecken ein. Die Tiere dürfen schließlich sogar mit Tierfutter aus den Futterautomaten im Park gefüttert werden.

Unsere Tiere

Auf deiner Wanderung durch den Hochwildpark Rheinland hast du die seltene Chance, unseren Tieren ohne trennende Zäune besonders nah zu kommen.

Begleitet von unserer kostenlosen LAUSCHTOUR-APP hast du die Möglichkeit, Interessantes und Neues über die Wildarten zu erfahren.

Elche

Der Elch gilt ein zwar nur als „Trughirsch“ unter den Geweihträgern, bei uns steht er jedoch an erster Stelle! Denn er ist nicht nur die größte in Europa lebende Wildart, sondern auch Repräsentant und Maskottchen des Hochwildparks Rheinland. In freier Wildbahn kommt der europäisch-sibirische Elch hauptsächlich in Nord- und Osteuropa vor. Dort lebt er vorzugsweise in großen Wald- und Moorgebieten. Da Elche tagaktive Tiere sind, können sie in unserem Park trotz ihres eigenen Geheges sehr gut beobachtet werden. Als „Konzentratselektierer“ haben Elche gehobene Ansprüche an ihren Speiseplan und bevorzugen frisches Schnittgut, Obst- und Weidengehölz in beachtlichen Mengen. Aus diesem Grund füttern wir das ganze Jahr über hinzu. 2016 konnten wir mit unserem jungen Elchpaar eine Premiere erleben: Im Juli kam der kleine Elchbulle „Odin“ putzmunter zur Welt und erkundet nun im Schutz seiner Mutter das Revier.

Hochwildpark Rheinland | Unsere Tiere: Elche

Dam- und Sikawild

Einige der ersten Tiere, die dich im Hochwildpark Rheinland empfangen, sind die Dam- und Sikahirsche mit ihren Kühen und Jungtieren. Die heimische Hochwildart liebt unsere weitläufigen Weidefelder zum ausgiebigen Äsen und meidet von Natur aus die dichten Wälder. Normalerweise sind die Tiere eher scheu und nehmen potentielle Gefahren schon sehr früh wahr. So kann das Damwild beispielsweise den Menschen schon auf 400 Metern Entfernung riechen. Eine Besonderheit in unserem Wildpark ist, dass die Tiere hier an Menschen gewöhnt sind. Darum ergreifen sie nicht sofort die Flucht, sondern lassen sich aus relativ kurzer Distanz von den Besuchern beobachten und füttern.

Hochwildpark Rheinland | Unsere Tiere: Dam- und Sikawild

Rotwild

Als „König der Wälder“ nimmt der Rothirsch, die größte in Mitteleuropa vorkommende Art der Echten Hirsche, auch im Hochwildpark Rheinland eine hochrangige Stellung ein. Da du in unserem Park direkt durch die Gehege hindurch gehen und dich zwischen den Tieren bewegen kannst, kannst du den Rothirsch in seiner ganzen Pracht erleben. Trotz der räumlichen Nähe muss man die Augen mitunter gut offen halten, da die Hirsche mit ihrem rot-braunen Fell im Wald perfekt getarnt sind. Nicht zu überhören sind hingegen ihre lauten Rufe – das Röhren der Hirsche. Wenn du uns in der Zeit von September bis Oktober besuchst, ist es sehr wahrscheinlich, dass du Zeuge des Paarungsverhaltens während ihrer Brunft wirst, ein wirklich eindrucksvolles Ereignis, welches du auch bei unseren Nachtwanderungen (als Link zu Veranstaltungen) aus nächster Nähe erleben kannst.

Hochwildpark Rheinland | Unsere Tiere: Rotwild

Schwarzwild

Die Wildschweine, auch Schwarzwild genannt, dürfen im Hochwildpark Rheinland natürlich nicht fehlen. Denn obwohl sie in heimischen Laub- und Mischwäldern recht verbreitet sind, bekommt man sie in freier Wildbahn nur sehr selten zu Gesicht. Das liegt zum einen daran, dass Wildscheine hauptsächlich nachtaktiv sind, zum anderen fehlt ihnen die Gewöhnung an den Menschen. Bei uns leben die Tiere schon seit sehr vielen Jahren und haben daher ihre natürliche Scheu vor dem Menschen ein wenig verloren – vor allem dann, wenn es etwas zu fressen gibt! Von unserer Tribüne aus hast du die Möglichkeit, die Tiere mit Futter aus den dort bereitstehenden Automaten zu füttern. Die Aussichtsplattform bietet außerdem Gelegenheit, das ausgeprägte Sozialverhalten der Tiere aus sicherer Entfernung zu beobachten.

Eine weitere Besonderheit ist im Wildschweingehege zu beachten: Das Mitführen von Hunden ist in diesem Bereich unseres Parks verboten. So willkommen Hunde grundsätzlich bei uns sind, im Wildschweingehege ist die Gefahr zu groß, dass es zu Angriffen und ernsthaften Auseinandersetzungen kommt.

Hochwildpark Rheinland | Unsere Tiere: Schwarzwild

Steinwild

Steinböcke müssen mit der kargen Nahrung im Hochgebirge zurechtkommen. Deswegen sind sie Wiederkäuer. Das heißt, dass sie die Nahrung mehrmals aus dem Magen heraufwürgen und sie noch einmal durchkauen. So gewinnen sie auch aus sehr spärlicher Nahrung genug Energie. Im Sommer halten sich die Tiere in höheren Lagen auf, im Winter weiter unten. Bei der Geiß wird das Gehörn nur etwa 35 Zentimeter lang, die Hörner eines Steinbocks werden bis zu einem Meter lang und insgesamt bis zu 30 Kilogramm schwer. 

Eine Steinbockherde setzt sich aus bis zu 20 Weibchen und ihren Jungtieren zusammen. Davon getrennt halten sich die Junggesellenherden auf, alte Böcke leben als Einzelgänger. Während der Fortpflanzungszeit (Dezember/Januar) suchen die Böcke weibliche Herden. Dabei kommt es oft zu heftigen Kämpfen zwischen den Böcken. In den Alpen war das Steinwild Anfang des 19. Jahrhunderts stark vom Aussterben bedroht. Es wurde gejagt, weil viele seiner Körperteile (z.B. Blut, Haare) als Wundermedizin galten.

Rehwild

Das Reh zählt zu den Trughirschen und ist dadurch näher mit dem Elch als mit dem hier beheimateten Rothirsch verwandt. Weiterhin ordnet man es unter den Wiederkäuern zu den Konzentratselektierern, diese fressen leichtverdauliche Nahrung. Darüber hinaus hat es um die 13 Asüngsperioden pro Tag. Dies bedeutet, das nach jeder Futteraufnahme erst wiedergekäut wird. 

Rehe sind Kulturfolger und passen sich den jeweiligen Veränderungen gut an.  Sie sind sowohl im Wald, fernab der Zivilisation, bis hin ins Feld, direkt angrenzend zur Zivilisation zu finden. Das Reh ist in ganz Europa verbreitet. Die Paarungszeit (Blattzeit genannt) findet im Juli/August statt. Dank einer Eiruhe, die bis Dezember dauert, entwickelt sich das befruchtete Ei erst ab Dezember und ermöglicht so ein Setzten der Kitze im Mai/Juni. Zwillingsgeburten sind keine Seltenheit, Drillinge gibt es auch schon mal. Das Reh ist ein Einzelgänger und sehr territorial. Im Winter kommt es vor, das besonders Feldrehe sich zu Rudeln — sogenannten Sprüngen – zusammen stellen. Diese halten bis zum Frühjahr, dann trennen sie sich wieder. Gibt es in einem Lebensraum zu viele Rehe, ist der Konkurrenzdruck untereinander zu hoch, wodurch die Rehe oft auch an Gewicht verlieren.

Haus- und Nutztiere

Neben dem Hochwild bieten wir in unserem Park auch klassischen Nutztieren ein Zuhause: Ziegen, Schafe, Minischweine, Steppenrinder, Lamas und Hühner wurden ursprünglich als Woll-, Milch- oder Fleischspender gehalten und nicht bejagt. Da sich die Lamas hauptsächlich von Sträuchern, Blättern und krautigen Pflanzen ernähren sind Ziegen als passionierte „Rasenmäher“ die perfekten Mitbewohner. Besucher, die aufgrund des Klischees der „spuckenden Lamas“ Sorge haben sollten, angespuckt zu werden, können wir beruhigen: Die Spuckattacken resultieren meist aus Futterneid und sind in der Regel nur gegen die entsprechenden Artgenossen gerichtet.

Hochwildpark Rheinland | Unsere Tiere: Haus- und Nutztiere

Wasservögel und Fische

Auch wenn im Wildpark das Augenmerk vornehmlich auf den vierbeinigen Waldbewohnern liegt, so bietet das vielseitige Gelände darüber hinaus bestens geeignete Lebensräume für Wildvögel, Fische und andere Kleintiere wie Amphibien. Die großzügige Teichlandschaft ist für unsere Besucher ein besonders schöner Ort um eine kleine Rast einzulegen. Dabei lassen sich auf entspannte Weise die vielen dort lebenden Tiere entdecken und beobachten. Angefangen bei den Stockenten und Wildgänsen, bis hin zu Kormoranen, Störchen und Graureihern leben dort je nach Jahres- und Tageszeit viele Vogelarten. Immer vor Ort und besonders bei Sonnenschein auch unter der Wasseroberfläche gut zu erkennen, sind die mächtigen Karpfen, die eine Körperlänge bis zu einem Meter erreichen können.

Hochwildpark Rheinland | Unsere Tiere: Wasservögel und Fische
Hochwildpark Rheinland

Wir freuen uns auf deinen Besuch!

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Unsere Tiere: Auf Ihrer Wanderung durch den Hochwildpark haben Sie die  Chance, den Tieren ohne trennende Zäune nah zu kommen.

Raus in die Natur – rein ins wilde Leben: Wir heißen Sie herzlich willkommen und laden Sie im Folgenden zu einem einzigartigen Streifzug durch unseren Wildpark ein! Gönnen Sie sich eine Auszeit vom Alltag und genießen Sie obendrein einen Tag oder zum Beispiel ein paar Stunden in der freien Natur. Die Tiere wachsen bei uns in ihrer natürlichen Umgebung auf. Sie leben entsprechend in ihren jeweiligen Gruppen- und Familienverbänden zusammen.

Während Ihres Besuchs im Gehege können Sie auf jeden Fall die Wildtiere ohne trennende Zäune und aus nächster Nähe beobachten. Begeben Sie sich beispielsweise auf die Pirsch durch den Hochwildpark. Lauschen Sie dem Wald und dementsprechend seinen Bewohnern. Unsere Tiere können sich einerseits auf dem weitläufigen Gelände frei bewegen. Sie lernen andererseits so schon von Beginn an einen stressfreien Umgang miteinander und mit den Menschen kennen. Viele Wildtiere sind demzufolge im Rahmen ihrer natürlichen Veranlagung folglich ausgesprochen zutraulich geworden. Sie werden mitunter außerdem neugierig auch Ihre Nähe suchen.

Beobachten Sie das Treiben der Wildschweine, des weiteren der Rothirsche und Elche. Ergründen Sie ferner das Zusammenleben der Lamas und Steppenrinder, obendrein der Ziegen und Schafe sowie der Minischweine. Wir freuen uns auf Sie und wünschen Ihnen überdies einen unvergesslichen Tag im Hochwildpark Rheinland! Wir bieten für jedes Alter ein einerseits spannendes und obendrein unterhaltsames Angebot. Überdies bieten wir  spezielle Führungen und außerdem Veranstaltungen an.